{"id":1954,"date":"2019-08-07T21:30:57","date_gmt":"2019-08-07T19:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/anne-achner.de\/blog\/?p=1954"},"modified":"2024-11-23T18:52:04","modified_gmt":"2024-11-23T17:52:04","slug":"tiergestuetzte-vernehmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anne-achner.de\/blog\/tiergestuetzte-vernehmung\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich solle keine Angst haben, sagt der kleine Mann mit den grauen Haaren. Er schaut mich freundlich an und zeigt auf die T\u00fcr. \u00bbDeine Mama wartet hier auf dich.\u00ab<br \/>\nIch halte mich an Mama fest. Nein, ich will nicht mit, auch nicht mit diesem netten Mann. Er ist so alt, und er hat sos viele Linien im Gesicht. Genau wie Onkel Karl.<br \/>\n\u00bbNun geh schon\u00ab, sagt Mama und gibt mir einen kleinen Schubs. \u00bbIch laufe nicht weg.\u00ab<br \/>\nDer Mann ist ein Professor, hat Mama gesagt und ich muss ihm alles sagen, was ich wei\u00df. Und immer die Wahrheit. Aber Onkel Karl hat gesagt, ich darf uns nicht verraten. Die anderen Erwachsenen seien dumm. Die k\u00f6nnten nicht verstehen, dass wir uns so lieb haben.<!--more--><br \/>\nAm Anfang\u00a0 habe ich Onkel Karl wirklich sehr lieb gehabt. Wenn er zu uns kam, hat er mir immer ein sch\u00f6nes Geschenk mitgebracht, ein Pl\u00fcschtier oder S\u00fc\u00dfigkeiten. Und er hatte immer Zeit f\u00fcr mich, hat sich nie sofort nur mit Mama unterhalten, hat immer erst mit mir gespielt.<br \/>\n\u00bbErst die Prinzessin\u00ab, hat er gesagt und meine langen Haare um seinen Finger gewickelt. Und sp\u00e4ter, wenn ich ins Bett musste, hat er mir vorgelesen, obwohl ich schon ins erste Schuljahr gehe und selbst ein bisschen lesen kann. Alle meine Lieblingsb\u00fccher, hat er mir vorgelesen: Pippi Langstrumpf, Ronja R\u00e4ubertochter, Das kleine Gespenst und noch viele, viele mehr. Er hat nie wie Mama gesagt, er h\u00e4tte keine Zeit, nun sei Schluss, und ich m\u00fcsste endlich schlafen. Und dann hat er mich gestreichelt. Er hatte ganz warme H\u00e4nde, und er hat mich auf den Bauch gedreht und hat meinen R\u00fccken gestreichelt und mich gekitzelt. \u00bbIst das sch\u00f6n?\u00ab, hat er mich gefragt. Und ich habe genickt, denn das war sch\u00f6n. Mama ist nicht so f\u00fcrs Kuscheln, die hat nie Zeit. Tags\u00fcber sitzt sie an der Kasse in einem Baumarkt und abends ist sie\u00a0 m\u00fcde. Da schl\u00e4ft sie immer schnell beim Fernsehen ein. Fr\u00fcher durfte ich auf ihrem Scho\u00df sitzen, aber auf einmal hat sie gesagt, ich w\u00e4re ein gro\u00dfes M\u00e4dchen und viel zu schwer. Das hat Onkel Karl nie gesagt. Er hat mich oft auf den Scho\u00df genommen, wenn er mir vorgelesen hat. Mama hat das nicht so gerne gesehen, das wei\u00df ich genau, aber dann ist Onkel Karl bei uns eingezogen, hat mich von der Schule abgeholt und ist oft mit mir zu McDonalds gegangen, Hamburger essen mit ganz viel Ketchup. Mein Lieblingsessen. Aber Mama sagt, das sei ungesund. Nachmittags hat er mit mir gespielt, wenn er Zeit hatte. Er ist n\u00e4mlich Maler.Er\u00a0 hat ein Atelier unterm Dach eingerichtet, da malt er ganz viele Bilder, denn er muss nicht zur Arbeit gehen. Das war f\u00fcr Mama eine gro\u00dfe Hilfe. Mama hatte n\u00e4mlich immer Angst, mir w\u00fcrde was passieren. Das habe ich nie verstanden. Aber nun hat Onkel Karl auf mich aufgepasst, wenn ich aus der Schule kam. Komisch fand ich nur, dass er mich immer vom Scho\u00df geschubst hat, wenn er h\u00f6rte, wie Mama den Schl\u00fcssel ins Schloss steckte.<br \/>\n\u00bbGeh`, mein Kleines\u00ab, hat er gesagt. \u00bbIst besser so. Deine Mutter wird eifers\u00fcchtig, wenn sie sieht, wie gern wir kuscheln.\u00ab<br \/>\nIch bin dann schnell von seinem Scho\u00df runtergesprungen. Und Onkel Karl ist aufgestanden und hat Mama einen Kuss gegeben. Mama hat ihn auch gek\u00fcsst und hat gelacht. Mama ist \u00fcberhaupt fr\u00f6hlicher, seit Onkel Karl bei uns wohnt. Seit Papa ausgezogen ist, hat Mama nie mehr so viel gelacht. \u00bbPapa hat eine andere\u00ab, hat sie gesagt. \u00bbEine andere Frau und auch ein kleines M\u00e4dchen, die hat er lieber als uns.\u00ab<br \/>\nPapa und Mama haben sich sowieso immer gestritten, besonders nachts. Ich bin davon aufgewacht. Eines Tages war Papa nicht mehr da, als ich aus dem Kindergarten kam. Mama hat sich in den Sessel gesetzt und hat geweint und ich habe sie getr\u00f6stet. \u00bbIst nicht so schlimm\u00ab, habe ich gesagt. \u00bbSoll er doch wegbleiben. Wir haben doch uns.\u00ab<br \/>\nOnkel Karl streitet sich nie mit Mama. Er ist immer lieb zu ihr, bringt ihr oft Blumen mit und nimmt sie in den Arm. Nur in letzter Zeit sagt sie manchmal, Onkel Karl solle endlich auch mal Geld verdienen und nicht nur immer rumpinseln an seinen Bildern. Verkaufen tue er sowieso keins. Ich finde das ungerecht. Onkel Karl malt so sch\u00f6ne Bilder. Kann er doch nichts daf\u00fcr, dass keiner sie kaufen will. Ich w\u00fcrde sie sofort kaufen, wenn ich Geld h\u00e4tte. Er gibt mir auch oft Papier und Buntstifte, und dann darf ich auch malen. Sogar in seinem Atelier. \u00bbWir beide sind K\u00fcnstler\u00ab, sagt Onkel Karl dann und gibt mir einen Kuss auf den Mund. Das mag ich nicht so gerne, ist ein bisschen eklig. So viel Spucke. Aber ich bin trotzdem stolz, wenn er mich lobt.<br \/>\nIch finde es nur komisch, dass er in letzter Zeit immer will, dass ich mich im Atelier auf sein Sofa lege und mein Hose und meinen Pulli ausziehe. \u00bbIch sei so sch\u00f6n\u00ab, sagt er, und er will mich immer nackt malen. Das hat noch nie jemand zu mir gesagt, dass ich sch\u00f6n bin. Aber ich finde es toll, dass ich Onkel Karl gefalle. Er malt mich dann ein bisschen, und dann streichelt er mich wieder. Auch \u00fcber den Po. Und manchmal tut er auch die Hand zwischen meine Beine. Das mag ich nicht so gerne. Er fummelt dann immer mit seinem Finger da rum, wo ich Pippi mache. Und dann st\u00f6hnt er so komisch und reibt an seiner Hose. Dann kriege ich Angst und will aufstehen, aber er dr\u00fcckt mich auf die Couch und sagt, ich solle ihn auch streicheln. Und dann macht er seinen Rei\u00dfverschluss auf und holt seinen Zipfel raus. Mit dem die kleinen Jungs im Kindergarten Pippi machen. Aber seiner ist viel gr\u00f6\u00dfer und h\u00e4rter. Und den soll ich streicheln.<br \/>\n\u00bbBitte, bitte\u00ab, sagt er. \u00bbIch streichele dich doch auch.\u00ab Und er nimmt meine Hand. Aber ich find das eklig und ziehe meine Hand weg, und dann streichelt er selbst, immer schneller, und dann st\u00f6hnt er und dann kommt so wei\u00dfliches Zeug aus dem Ding. Anschlie\u00dfend nimmt er mich in den Arm, sagt \u00bbEntschuldige, Kleines, du bist einfach zu sch\u00f6n, da kann ich mich nicht beherrschen. Meine kleine Lolita. Aber nicht Mama sagen, die w\u00fcrde das nicht verstehen.\u00ab Das musste ich ihm versprechen. Er hat gedroht, er w\u00fcrde sonst weggehen. Und ich w\u00fcrde ihn nie wiedersehen.<br \/>\nUnd deswegen will ich auch nicht zu dem Professor reden. Ich werde kein Wort sagen. Gar nichts. Auch wenn ich Onkel Karl nicht mehr lieb habe. Denn manchmal hat er mir auch weh getan, und ich habe geweint. Und ich wollte auch nicht mehr in sein Atelier gehen. Doch er ist einfach in mein Zimmer gekommen, wenn Mama nicht da war. Das war nicht sch\u00f6n.<br \/>\nUnd dann hat die Frau Markward angerufen, meine Lehrerin, und zu Mama gesagt, ich w\u00e4re komisch geworden, w\u00fcrde nicht mehr reden, meine Noten w\u00e4ren schlecht . Ob etwas zu Hause nicht stimmen w\u00fcrde. Sie hat Mama einen Termin zur Sprechstunde gegeben, und als Mama zur\u00fcckkam, sah sie sehr ungl\u00fccklich aus und sagte, die Lehrerin h\u00e4tte gesagt, ich geh\u00f6rte zu den schlechtesten Sch\u00fclerinnen in der Klasse. Ich w\u00fcrde mich \u00fcberhaupt nicht mehr am Unterricht beteiligen. Und fr\u00fcher sei ich doch so lebhaft gewesen. Mama soll mit mir zum Schulpsychologen gehen, hat die Lehrerin gesagt.<br \/>\nDa ist sie auch mit mir hingegangen. Aber ich habe nichts gesagt. Gar nichts. Ich konnte nicht. Es kamen keine Worte aus meinem Mund. Der Schulpsychologe hatte so weiche, feuchte H\u00e4nde, die hat er mir auf die Schulter gelegt und mich in sein Zimmer geschoben. Er hat sich mir direkt gegen\u00fcbergesetzt, ganz nahe. Und er hat schlecht gerochen. Und der d\u00fcnne Pferdeschwanz sah albern aus. Vorne hatte er keine Haare mehr. Als ich nichts gesagt habe, hat er die Schultern gezuckt, mir \u00fcber den Kopf gestrichen und mich aus dem Zimmer geschickt. Und zu Mama hat er gesagt, sie solle mit mir zur Uniklinik fahren. Die h\u00e4tten dort Spezialisten f\u00fcr schwierige Kinder wie mich.<br \/>\nUnd da sind wir nun, in der Uni-Klinik. Und jetzt soll der Professor mit mir reden. Aber Onkel Karl hat gesagt, man w\u00fcrde einem kleinen Kind wie mir sowieso nicht glauben. Und ich w\u00fcrde Mama ganz traurig machen.<br \/>\nWas liegt da f\u00fcr ein sch\u00f6ner Hund auf der Couch? Braun-wei\u00df gefleckt mit einer wei\u00dfen Schnauze und ganz langen Ohren. Ob ich den streicheln darf?<br \/>\n\u00bbWenn du magst, darfst du dich auch auf das Sofa setzen\u00ab, sagt der Professor. \u00bbAber nur, wenn du keine Angst hast\u00ab.<br \/>\nIch habe doch keine Angst! Vorsichtig gehe ich zum Sofa, setze mich langsam hin und lasse den Hund an meiner Hand schnuppern, dann kraule ich ihn hinter seinen Schlappohren. Er r\u00fcckt n\u00e4her an mich heran. Ich streichele seinen Kopf. Als ich einen Moment aufh\u00f6re, stupst er mich an. Er will weiter gestreichelt werden. Der Professor sagt gar nichts, schaut nur zu.<br \/>\n\u00bbWie hei\u00dft der Hund?\u00ab, frage ich.<br \/>\n\u00bbEs ist eine H\u00fcndin, ein Mischling. Und sie hei\u00dft Bella.\u00ab<br \/>\n\u00bbWie ich\u00ab, rutscht es mir heraus. \u00bbIch dachte, du hei\u00dft Lotta.\u00ab<br \/>\n\u00bbJa, ja, Lotta\u00ab, sage ich. \u00bbMeine Freundin hei\u00dft Bella.\u00ab<br \/>\nFast h\u00e4tte ich Onkel Karl verraten. Er nannte mich immer Bella, wenn wir alleine waren, aber ich durfte es keinem sagen.<br \/>\nDem Professor scheint nichts aufgefallen zu sein. Gott sei Dank. Er blickt weiter freundlich, holt einen Ball und wirft ihn durch den Raum. Bella\u00a0 bellt, springt auf, schnappt den Ball und legt ihn ihrem Herrchen in die Hand. Immer und immer wieder. Ich will auch mal den Ball werfen, denke ich.<br \/>\n\u00bbWillst du auch mal werfen?\u00ab, fragt der Professor. Er kann wohl Gedanken lesen. Ich nicke. Er gibt mir den Ball. Bella kommt sofort schwanzwedelnd zu mir. Ich werfe den Ball so weit weg, wie ich kann. Er dopst gegen die Wand und prallt zur\u00fcck. Bella jagt hinterher, macht eine Drehung in der Luft, schnappt nach dem Ball und kommt zu mir. Zu mir, nicht zum Professor! Ich strecke die Hand aus und Bella legt den Ball ganz vorsichtig in meine Hand. Ich streichel sie vorsichtig. Bella wedelt mit dem Schwanz.<br \/>\n\u00bbOnkel Karl hat versprochen, mir einen Hund zu kaufen\u00ab, sage ich. Wenn ich ihn nicht verrate, denke ich, sage es aber nicht. \u00bbMeine Mama will keinen Hund. Sie sagt, sie hat keine Zeit, mit ihm Gassi zu gehen. Aber das k\u00f6nnte ich doch machen. Oder Onkel Karl. Der mag Hunde.\u00ab<br \/>\n\u00bbMagst du mir sagen, wer Onkel Karl ist?\u00ab, fragt der Professor.<br \/>\n\u00bbMamas Freund\u00ab, sage ich schnell. Obwohl &#8230; das stimmt nicht mehr. Mama ist w\u00fctend auf Onkel Karl, seit sie letzte Woche sehr fr\u00fch nach Hause und sofort ins Atelier gekommen ist und mich nackt im Sessel gesehen hat. Onkel Karl hat ihr erkl\u00e4rt, dass er mich male, weil ich so niedlich sei. Aber Mama ist ganz rot im Gesicht geworden und hat die Augen zusammengekniffen.<br \/>\n\u00bbWo ist denn das Bild?\u00ab, hat sie gefragt und sich umgeschaut.<br \/>\n\u00bbWir wollten gerade erst anfangen\u00ab, hat Onkel Karl schnell gesagt. \u00bbNicht wahr, Lotta?\u00ab Ich habe genickt. Irgendwie war ich aber froh, dass Mama gekommen war.<br \/>\n\u00bbZieh dich sofort an!\u00ab, hat Mama gesagt und hat mich aus dem Zimmer gezogen. Abends habe ich geh\u00f6rt, wie sie sich gestritten haben. Mama sagte was von kleine M\u00e4dchen begrapschen, er sei ein Schwein und sie w\u00fcrde zur Polizei gehen. Am n\u00e4chsten Morgen war Onkel Karl verschwunden. Einfach weg. Wie Papa.<br \/>\n\u00bbDas ist schlimm\u00ab, sagte der Professor. \u00bbDu konntest ihn gut leiden, den Onkel Karl, nicht wahr?\u00ab<br \/>\nIch nicke. Ich kann ihm doch nicht erz\u00e4hlen, dass ich ihn in letzter Zeit nicht mehr so gut leiden konnte. Und Onkel Karl b\u00f6se auf mich war und gesagt hat, es w\u00fcrde was ganz Schlimmes mit Mama und mir passieren, wenn ich ihn verraten w\u00fcrde.<br \/>\nDer Professor schaut mich aufmerksam an. \u00bbAber in letzter Zeit konntest du den Onkel Karl nicht mehr so gut leiden, nicht wahr?\u00ab<br \/>\nEr kann wirklich Gedanken lesen. Ich presse die Lippen fest zusammen und Bella springt auf die Couch, kommt ganz nah zu mir gekrochen und legt ihren Kopf in meinen Scho\u00df. Und da muss ich pl\u00f6tzlich weinen und sage: \u00bbOnkel Karl war so gemein.\u00ab<br \/>\n\u00bbUnd er hat gesagt, du darfst niemandem was erz\u00e4hlen. Oder?\u00ab<br \/>\nDer Professor kann in meinen Kopf gucken. Jetzt bin ich sicher.<br \/>\n\u00bbAber nicht Onkel Karl sagen, dass ich ihn verraten habe.\u00ab<br \/>\n\u00bbDu hast doch gar nichts verraten. Du hast nur gesagt, dass er gemein zu dir war.\u00ab<br \/>\n\u00bbWar er auch. Ich sollte mich immer ausziehen und auf sein Sofa legen. Aber er wollte mich gar nicht malen.\u00ab<br \/>\n\u00bbEr wollte dich streicheln.\u00ab Der Professor wei\u00df alles. Und wenn er sowieso alles wei\u00df, kann ich ihm auch den Rest erz\u00e4hlen. Wie lieb Onkel Karl am Anfang gewesen war. Und dass er am Schluss mich immer streicheln wollte und seine Hose ausgezogen hat &#8230; nein, das w\u00fcrde ich nicht erz\u00e4hlen. Aber der Professor nickt, als w\u00fcsste er alles.<br \/>\n\u00bbLotta, du kannst nichts daf\u00fcr.\u00ab<br \/>\n\u00bbDoch\u00ab, schluchze ich. \u00bbEr hat gesagt, ich sei schuld, dass er sich nicht beherrschen k\u00f6nne. Ich sei zu sch\u00f6n.\u00ab<br \/>\nIch lege meinen Kopf auf Bellas R\u00fccken. Und Bella r\u00fcckt nicht weg von mir. Bleibt ganz ruhig liegen, auch als ich an ihren Ohren drehe. Aber das merke ich erst, als sie leise jault.<br \/>\n\u00bbIch habe Bella wehgetan\u00ab, sage ich und ziehe die Nase hoch.<br \/>\n\u00bbBella mag dich. Sie will dich tr\u00f6sten\u00ab, sagt der Professor.<br \/>\n\u00bbUnd wenn du willst, kannst du ihr alles erz\u00e4hlen.\u00ab<br \/>\nBella hebt den Kopf und sieht mich mit ihren gro\u00dfen, braunen Augen an. Ich halte sie ganz fest. Und erz\u00e4hle ihr alles.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ich solle keine Angst haben, sagt der kleine Mann mit den grauen Haaren. Er schaut mich freundlich an und zeigt auf die T\u00fcr. \u00bbDeine Mama wartet hier auf dich.\u00ab Ich halte mich an Mama fest. Nein, ich will nicht mit, auch nicht mit diesem netten Mann. 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