{"id":1177,"date":"2016-02-09T17:14:33","date_gmt":"2016-02-09T15:14:33","guid":{"rendered":"http:\/\/anne-achner.de\/blog\/?p=1177"},"modified":"2018-02-18T19:40:28","modified_gmt":"2018-02-18T17:40:28","slug":"fitter-silberschopf-sucht-mann-mit-fahrrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anne-achner.de\/blog\/fitter-silberschopf-sucht-mann-mit-fahrrad\/","title":{"rendered":"Fitter Silberschopf sucht Mann mit Fahrrad"},"content":{"rendered":"<p>Prima, dachte Gernot, w\u00e4hrend er die Partnerschafts-Anzeigen im \u00bbZeitmagazin\u00ab \u00fcberflog. Kurz und knackig. Nicht wieder so eine nervt\u00f6tende Plaudertasche, die einen Partner sucht, den sie mit ihrem Mitteilungsbed\u00fcrfnis zum Wahnsinn treibt.<!--more--><br \/>\nElisabeth war vor f\u00fcnf Jahren gestorben. Nach der anf\u00e4nglichen Erleichterung, sein Leben nun ganz nach seinen Bed\u00fcrfnissen gestalten zu k\u00f6nnen, war eine Leere entstanden, die ihm die Zukunft grau und trostlos erscheinen lie\u00df. Seinen besten Freund hatte er im letzten Sommer begraben m\u00fcssen, der Sohn war schon als junger Mann nach Australien ausgewandert, sodass er sich einsam f\u00fchlte. Eine neue Frau in seinem Leben, warum nicht? Nach einer schlaflosen Nacht, in der er sich ruhelos von einer Seite auf die andere w\u00e4lzte, schrieb er am n\u00e4chsten Morgen:<br \/>\n\u00bbBin 72 und besitze ein E-Bike!\u00ab Er schickte den Brief unter der angegebenen Chiffre an \u00bbDie Zeit\u00ab und gab seine E-Mail-Adresse an.<br \/>\nSilberschopf antwortete schnell. Sie mailten ein paar Mal hin und her, dann trafen sie sich. Das K\u00fcnstlercaf\u00e9 in der D\u00fcsseldorfer Innenstadt hatte Edith vorgeschlagen. Sie \u00fcbernahm von Anfang an die Initiative. \u00bbIch bin die Edith\u00ab, sagte sie und streckte die Hand aus, als er zur verabredeten Zeit etwas verlegen vor ihrem Tisch stand, \u00b4Die Zeit` unter den Arm geklemmt.<br \/>\n\u00bbWir k\u00f6nnen uns ja duzen. Oder hast du was dagegen?\u00ab<br \/>\nEr stutzte, runzelte die Stirn und sagte schlie\u00dflich: \u00bbNat\u00fcrlich nicht. Ich bin Gernot, wie du sicher schon erraten hast.\u00ab<br \/>\n\u00bbHallo, Gernot\u00ab, sagte Edith. \u00bbWie sch\u00f6n, dich kennenzulernen.\u00ab<br \/>\nSie fanden sich sympathisch, das hei\u00dft, Edith wusste sofort, dass Gernot der Richtige war. Gro\u00df und schlank war er &#8211; sie hatte in ihrem Leben nur gro\u00dfe, schlanke M\u00e4nner gehabt &#8211; sein Haar war wei\u00df und lag dicht und widerspenstig auf seinem runden Sch\u00e4del. Er war braun gebrannt, seine Augen blickten freundlich, und sein wei\u00dfes Gherardi-Hemd und die dunkle Hose von Cucinelli zeigten ihrem ge\u00fcbten Blick, dass er nicht unverm\u00f6gend war. War Gernot tats\u00e4chlich mit dem E-Bike gekommen?<br \/>\n\u00bbWas m\u00f6chtest du trinken? Ich nehme einen Aperol!\u00ab<br \/>\nEr sagte \u00bbLieber einen Milchkaffee. Ich trinke vor dem Abendessen keinen Alkohol\u00ab, und sie bekam hektische Flecken auf den Wangen.<br \/>\n\u00abDu hast Recht. F\u00fcr mich auch einen Milchkaffee! Schlie\u00dflich bin ich keine Alkoholikerin.\u00ab<br \/>\nIhr Lachen war hell und hoch, sehr weiblich, vielleicht ein bisschen zu schrill. Ihre Augen blitzten, und er dachte, ihr Aussehen \u00fcbertraf noch das Foto, das sie ihm gemailt hatte. Die silbergrauen Haare waren lockig und kunstvoll hochgesteckt, ihre schr\u00e4g stehenden blauen Augen gaben ihrem feinen Gesicht eine exotische Note. Der Mund war vielleicht ein wenig klein und die Lippen schmal, aber die Z\u00e4hne strahlten in makellosem Wei\u00df &#8211; eine erstklassige Zahnarztarbeit, dachte er -, wenn sie ihn anl\u00e4chelte. Und das tat sie oft und gerne.<br \/>\nSie hatte schon am Tisch gesessen, als er hereingekommen war, aber dass sie zierlich und schmal gebaut war und in ihrem hellen Seidenkleid gut &#8211; vielleicht ein bisschen zu jugendlich &#8211; angezogen war, hatte er gleich bemerkt. Die H\u00e4nde, ja, die H\u00e4nde waren faltig und von Altersflecken \u00fcbers\u00e4t. Aber was erwarte ich denn, dachte er, und sah auf seine braunen Pranken mit den hervorstehenden Adern.<br \/>\n\u00bbDu hast viel gearbeitet mit deinen H\u00e4nden\u00ab, sagte sie und l\u00e4chelte. \u00bbDas sieht man gleich.\u00ab<br \/>\nUnd er erz\u00e4hlte von seinem Haus am Stadtrand mit dem gro\u00dfen Garten, dessen Blumenpracht sich sehen lassen k\u00f6nne. Bienenv\u00f6lker habe er auch. Sein Honig w\u00fcrde ihr sicher gut schmecken. Sie zog die Augenbrauen hoch, sagte aber nichts.<br \/>\n\u00bbOder magst du keinen Honig?\u00ab<br \/>\n\u00bbDoch, doch\u00ab, beeilte sie sich zu sagen. \u00bbAber mich hat vor Jahren einmal eine Biene gestochen und ich hatte Quaddeln am ganzen K\u00f6rper. Vielleicht bin ich allergisch.\u00ab<br \/>\n\u00bbGlaube ich nicht\u00ab, sagte er und nahm ihre Hand. \u00bbDas sind ganz wenige Leute, nur vier Prozent der Bev\u00f6lkerung, die leichten F\u00e4lle mitgerechnet. Ich bin schon \u00f6fter gestochen worden, aber nie ist was passiert. Du h\u00e4ltst dich einfach von den Bienen fern und genie\u00dft meinen Honig. Au\u00dferdem liegt das Notfallbesteck mit einer Adrenalinspritze griffbereit im Medizinschrank.\u00ab<\/p>\n<p>F\u00fcr ihren ersten gemeinsamen Urlaub buchten sie ein F\u00fcnf-Sterne-Hotel auf Teneriffa. Edith hatte eine h\u00fcbsche Garderobe eingepackt. Schicke Kleider, R\u00f6cke und Blusen, mit denen sie Aufsehen erregte, wenn sie an seinem Arm majest\u00e4tisch wie eine Prinzessin die breite Treppe zur Lobby hinunterschritt. Auch die hohen Abs\u00e4tze waren kein Problem f\u00fcr sie. Sie waren ein sch\u00f6nes Paar, und Gernot genoss die bewundernden Blicke der anderen Hotelg\u00e4ste. Am Ende des Aufenthalts schlug sie vor, in sein Haus zu ziehen. \u00bbProbehalber\u00ab, wie sie sagte. Er stimmte zu.<br \/>\nGernot war Fr\u00fchaufsteher, immer schon. Sobald es im Fr\u00fchjahr heller wurde, ging er durch den Garten, sah nach den Bienen, bewunderte den Pfau des Nachbarn, der schon um diese Uhrzeit &#8211; gefolgt von vier unscheinbaren gr\u00fcnlich-braunen Hennen &#8211; durch das Anwesen stolzierte. Wenn er balzte, schauten aus seinem Federrad Hunderte von gr\u00fcn-blau schillernden Augen, umgeben von gelben Kreisen. Ein\u00a0 Schwanz voller Sonnen, dachte Gernot hingerissen. Warum gibt der Hahn sich solche M\u00fche zu gefallen? Er hat doch vier Hennen zur Auswahl. Er holte die Zeitung an der Gartenpforte, ging langsam zur\u00fcck ins Haus und stellte die Kaffeemaschine an. Mit dem hei\u00dfen Becher setzte er sich in den Korbsessel im Wintergarten und schlug die Zeitung auf.<br \/>\nDoch kaum bl\u00e4tterte er die erste Seite um, da h\u00f6rte er Ediths muntere Stimme im Flur.<br \/>\n\u00bbHalihalo, Mama kommt und macht Fr\u00fchst\u00fcck!\u00ab<br \/>\nIm goldbedruckten Kimono schwebte sie heran, stellte sich hinter ihn und dr\u00fcckte ihm einen Kuss auf den Kopf.<br \/>\n\u00bbMorgen, mein Liebling, bist du schon verhungert? Ich gehe sofort in die K\u00fcche und koche dir ein sch\u00f6nes Eilein. Schwarzen Kaffee hast du dir geholt, du B\u00f6ser, das ist nicht gut f\u00fcr den Magen, hat dir der Doktor das nicht gesagt? Wenn du einfach nur ein bisschen l\u00e4nger schlafen w\u00fcrdest, dann k\u00f6nntest du dich an den gedeckten Tisch setzen. Ich habe meine M\u00e4nner immer bedient. Mein ganzes Leben lang. \u00dcber ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck geht nichts, sagte meine Mutter. Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein K\u00f6nig, abends wie ein Bettelmann&#8230;<br \/>\nWorte flossen wie ein nie versiegendes Rinnsal aus ihrem Mund. Holt sie denn nie Luft, dachte Gernot. Sie ignorierte auch seinen Einwand, dass er nicht hungrig sei, \u00fcberhaupt keine Eier am fr\u00fchen Morgen wolle und Brot mit Marmelade vorziehe. Hatte sie schon im Urlaub so viel geredet? Sie h\u00fcpfte in die K\u00fcche, lie\u00df die T\u00fcr offen, klapperte mit Tellern und Tassen und plapperte ununterbrochen weiter. Resigniert faltete er die Zeitung zusammen.<br \/>\n\u00bbWeisst du, Gernot, meine Cousine m\u00fctterlicherseits hat Krebs. Die Arme! Sie ist zehn Jahre j\u00fcnger als ich. Die \u00c4rzte denken, es ist ein Lungenkarzinom, dabei hat sie nie geraucht. Die Tochter wohnt in M\u00fcnchen, ich hoffe, die k\u00fcmmert sich um ihre Mutter.\u00ab<br \/>\n\u00bbHoffe ich auch\u00ab, sagte Gernot, der die Frau nicht kannte, und guckte heimlich wieder in die Zeitung.<br \/>\n\u00bbGernot, ich rede mit dir. Wir sind nicht allein auf der Welt. Das Leiden anderer tangiert auch uns.\u00ab<br \/>\nGernot zuckte die Schultern. \u00bbJa und, was soll ich tun? Du hast doch gesagt, die Tochter k\u00fcmmert sich.\u00ab<br \/>\n\u00bbHabe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, ich hoffe, die Tochter k\u00fcmmert sich. Aber heutzutage wei\u00df man ja nie. Undank ist der Welten Lohn. Da hat man so viel f\u00fcr die Kinder getan und am Ende lassen sie einen im Stich.\u00ab<br \/>\n\u00bbDu hast doch gar keine Kinder\u00ab, Gernot riss sich von der Zeitung los.<br \/>\n\u00bbAber du hast einen Sohn. Warum ist er nach Australien gegangen, statt sich um seinen Vater zu k\u00fcmmern?\u00ab<br \/>\n\u00bbUm mich muss sich keiner k\u00fcmmern. Ich komme allein gut klar.\u00ab<br \/>\n\u00bbIch k\u00fcmmere mich aber um dich, Gernot. Ich will, dass es dir gutgeht.\u00ab<br \/>\n\u00bbHmm\u00ab, sagte Gernot.<br \/>\n\u00bbGernot, nie h\u00f6rst du mir zu!\u00ab<br \/>\n\u00bbDoch!\u00ab<br \/>\n\u00bbWas doch?\u00ab<br \/>\n\u00bbIch h\u00f6re dir zu!\u00ab<br \/>\n\u00bbWir sollten dankbar sein, dass wir so fit sind!\u00ab<br \/>\n\u00bbWem gegen\u00fcber? Ich dachte, du bist nicht religi\u00f6s.\u00ab<br \/>\n\u00bbBin ich auch nicht! Ich will einfach etwas abgeben von meinem Gl\u00fcck!\u00ab<br \/>\n\u00bbSo, so\u00ab, brummte Gernot.<br \/>\n\u00bbJeder ist anders\u00ab, sagte sie. \u00bbIt takes all kinds to make the world.\u00ab<br \/>\n\u00bbWas soll das jetzt?\u00ab<br \/>\n\u00bbDas ist Englisch. Mein verstorbener Mann sagte das immer!\u00ab<br \/>\n\u00bbIch verstehe Englisch!\u00ab<br \/>\n\u00bb\u00dcbrigens, Gernot. Apropos mein verstorbener Mann. Meinst du nicht, es w\u00e4re besser, wenn wir unsere Beziehung legalisieren w\u00fcrden? In unserem Alter.\u00ab<br \/>\n\u00bbEben\u00ab, sagte Gernot. \u00abEine Hochzeit in unserem Alter, das ist doch l\u00e4cherlich.\u00ab<br \/>\n\u00bbUnd was ist, wenn du stirbst?\u00ab, fragte Edith.<br \/>\n\u00bbWieso sollte ich auf einmal sterben?\u00ab<br \/>\n\u00bbJeder stirbt mal\u00ab, sagte Edith.<br \/>\n\u00bbEben\u00ab, sagte Gernot. Du k\u00f6nntest auch die Erste sein.\u00ab<br \/>\n\u00bbWieso ich? Ich bin zehn Jahre j\u00fcnger als du.\u00ab<br \/>\n\u00bbWas hat das denn mit dem Alter zu tun? Du sagst doch selbst, die Cousine mit dem Lungenkrebs ist noch jung. Ich habe \u00fcbrigens auch nie geraucht.\u00ab<br \/>\n\u00bbTrotzdem k\u00f6nntest du Lungenkrebs kriegen.\u00ab<br \/>\n\u00bbWas willst du mir eigentlich sagen?\u00ab<br \/>\n\u00bbAlle meine M\u00e4nner haben mich geheiratet.\u00ab<br \/>\n\u00bbWie viele waren es denn?\u00ab, fragte Gernot. \u00bbIch dachte, einer.\u00ab<br \/>\n\u00bbNein\u00ab, sagte Edith. \u00bbZwei. Beides nette, gesunde M\u00e4nner. Schlank, sportlich, gro\u00df. So wie du. Sie sind einfach weggestorben.\u00ab<br \/>\n\u00bbWie weggestorben? Woran sind sie gestorben?\u00ab<br \/>\n\u00bbAch\u00ab, sagte Edith und wischte sich \u00fcber die Augen. \u00bbEs war alles so traurig. \u00bbG\u00fcnther hatte schon mit 40 einen Herzinfarkt. Ganz pl\u00f6tzlich. Er brach einfach beim Fahrradfahren zusammen.\u00ab<br \/>\n\u00bbUnd Nummer zwei?\u00ab<br \/>\n\u00bbSei nicht so herzlos, Gernot. Friedhelm habe ich sehr geliebt. Er war ein so gutaussehender Mann. Er ist erstickt, einfach erstickt. An einer Fischgr\u00e4te. Schau mich doch nicht so an. Ich konnte ihm nicht mehr helfen. Der Notarzt kam zu sp\u00e4t.\u00ab<br \/>\nNachdenklich ging Gernot in den Garten. Er wollte nach den Bienen sehen.<br \/>\nAls er zur\u00fcckkam, lag Edith auf dem Boden, mit beiden H\u00e4nden umklammerten sie den Hals.<br \/>\n\u00bbEine Biene\u00ab, keuchte sie.<br \/>\n&#8222;Wohl eher eine Wespe&#8220;, murmelte Gernot.<\/p>\n<p>Er ging aus dem Zimmer, holte das Notfallbesteck aus dem Medizinschrank, ging zum Gartentor und warf es in den Container am Stra\u00dfenrand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prima, dachte Gernot, w\u00e4hrend er die Partnerschafts-Anzeigen im \u00bbZeitmagazin\u00ab \u00fcberflog. Kurz und knackig. 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