{"id":1025,"date":"2015-09-20T12:09:44","date_gmt":"2015-09-20T10:09:44","guid":{"rendered":"http:\/\/anne-achner.de\/blog\/?p=1025"},"modified":"2017-01-27T17:46:48","modified_gmt":"2017-01-27T15:46:48","slug":"besuch-im-knast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anne-achner.de\/blog\/besuch-im-knast\/","title":{"rendered":"Engel mit gebrochenen Fl\u00fcgeln"},"content":{"rendered":"<p>Sie hatte sich lange gescheut, davon zu erz\u00e4hlen, hatte sich zu sehr gesch\u00e4mt. Sie, Beate, eine gestandene Frau Anfang 40, An\u00e4sthesistin, zwei pubertierende T\u00f6chter, allein erziehend. Sie kam ja auch gut klar, war praktisch und kontaktfreudig, hatte einen gro\u00dfen Bekannten- und Freundeskreis. Wenn nur diese nagende Sehnsucht nicht gewesen w\u00e4re, diese Hoffnung, es k\u00f6nnte doch noch klappen mit einer harmonischen Partnerschaft, vielleicht sogar mit einer leidenschaftlichen Liebesaff\u00e4re.<!--more--> Eine frustrierende Ehe: Wolfgang hatte sie von Anfang an betrogen, hatte ein Verh\u00e4ltnis mit einer jungen Krankenschwester angefangen, als sie mit der ersten Tochter schwanger war. Im Arztzimmer waren sie erwischt worden, offensichtlich zu bl\u00f6d, um abzuschlie\u00dfen. Oder wollten sie erwischt werden? Aber nicht das Paar hatte sich l\u00e4cherlich gemacht, sondern \u00fcber sie hatte man hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Hatte die Frau Doktor denn nie gemerkt, dass kaum ein weibliches Wesen in der Klinik vor ihrem Gemahl sicher war? Nein, sie hatte es nicht gemerkt, nicht merken wollen. Sie war bereit, ihm zu verzeihen. Welcher Mann schl\u00e4ft denn auch gerne mit einer Frau mit dickem Bauch. Es hatte gedauert, bis sie den Sprung gewagt, die Scheidung eingereicht hatte.<\/p>\n<p>Und nun stand sie in K\u00f6ln vor der Strafvollzugsanstalt mit ihrem Ausweis in der Hand.<br \/>\n\u00bbSind sie angemeldet?\u00ab, fragte der Pf\u00f6rtner am Eingang freundlich, ohne den absch\u00e4tzigen Blick, den sie gef\u00fcrchtet hatte. Sie nickte, er griff er zum Telefon, sie konnte durchgehen.<br \/>\n\u00bbDen Gang hinunter\u00ab, rief er ihr noch nach. &#8222;Die gro\u00dfe Glast\u00fcr rechts f\u00fchrt zum Wartebereich. Dort werden Sie abgeholt.\u00ab<br \/>\nNerv\u00f6s st\u00f6ckelte sie auf ihren Pumps den Flur entlang. Ein gro\u00dfes \u00bbD\u00ab stand an einer der T\u00fcren und sie dr\u00fcckte hastig die Klinke hinunter, stand mit feuchten H\u00e4nden im Waschraum vor dem Spiegel. Nach einigen Minuten unter kaltem Wasser trocknete sie sie sorgf\u00e4ltig ab, nahm den Kosmetikbeutel aus der Vuitton-Handtasche, die sie sich im letzten Urlaub in Rom geg\u00f6nnt hatte. Ein pr\u00fcfender Blick: Der gr\u00fcne Lidstrich sa\u00df perfekt, betonte ihre braun-gr\u00fcnen Augen. Die Lippen zog sie sorgf\u00e4ltig nach, blo\u00df kein Rot auf den Z\u00e4hnen. Das helle Rosa passte zu ihren schwarzen, kurzen Haaren und dem hellen Teint. Blo\u00df nicht \u00fcbertreiben, dachte sie, sonst denkt er noch, ich will was von ihm. Er war es, der sie um einen Besuch gebeten hatte. Um sie pers\u00f6nlich kennen zu lernen, wie er schrieb.<br \/>\nTheologe sei er, hatte er geschrieben. Immerhin hatte sie ihn \u00fcber eine Paaranzeige in der \u00bbZeit\u00ab kennen gelernt. Alles sehr seri\u00f6s. Und teuer. \u00bbTrau dich!\u00ab, hatte die beste Freundin gedr\u00e4ngt. \u00bbDu riskierst doch nichts. Du kriegst eine Menge Zuschriften, die lesen wir dann gemeinsam und lachen uns tot. Und falls dir &#8211; wider Erwarten &#8211; jemand gef\u00e4llt, umso besser.\u00ab<br \/>\nSein erster Brief kam aus Montpellier, er leite dort als Pfarrer ein \u00bbspirituelles Zentrum\u00ab von internationalem Ruf. Menschen aus aller Welt k\u00e4men in das Kloster, um hier zu sich selbst zu finden, einzutauchen in eine Umgebung voller Sch\u00f6nheit und Stille. Hier im alten Gem\u00e4uer versorgte man sich selbst versorgen, teilte alle Arbeit miteinander: Gartenarbeit, kochen, putzen. Sie als \u00c4rztin wisse ja, dass erst die Seele geheilt werden m\u00fcsse, ehe man sich um den K\u00f6rper k\u00fcmmern k\u00f6nne. Eine Frau wie sie w\u00fcrde perfekt in die Gemeinschaft passen. Ob sie nicht nach Montpellier kommen m\u00f6chte.<br \/>\n\u00bbMensch, der geht aber ran\u00ab, staunte die Freundin.\u00abSei blo\u00df vorsichti!\u00ab<br \/>\nDas war sie. Wochen-, ja monatelang gingen Briefe hin und her, bis er schlie\u00dflich bekannte, dass er zurzeit in Montpellier in einer Strafanstalt einsitze. Ein Irrtum, ein fataler Justizirrtum, der sich in B\u00e4lde aufkl\u00e4ren w\u00fcrde. Eine Verwechslung liege vor, es habe Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei der Abrechnung gegeben. Kein Grund zur Sorge, f\u00fcr die Finanzen sei er nie zust\u00e4ndig gewesen. Im Fr\u00fchjahr, sp\u00e4testens im Fr\u00fchjahr solle sie kommen, wenn die Obstb\u00e4ume in voller Bl\u00fcte st\u00fcnden. Sie w\u00fcrde entz\u00fcckt sein von dem Anwesen, von dem Gemeinschaftsleben dort, vielleicht auch von ihm. Er schickte ihr Zeichnungen vom \u00bbZentrum\u00ab, und sie bewunderte den Garten und die uralten Gem\u00e4uer des Klosters. Ein guter Koch sei er auch, schrieb er, und jetzt, wo er ein wenig Zeit habe &#8211; erzwungenerma\u00dfen -, wolle er ihr seine sch\u00f6nsten Rezepte zusammenstellen. Er freue sich schon darauf, mit ihr zusammen am Herd zu stehen. Der Briefwechsel nahm an Intensit\u00e4t zu, der Ton wurde immer vertrauter. L\u00e4ngst war man zum Du \u00fcbergegangen. \u00bbLieber Johannes!\u00ab und \u00bbLiebe Beate!\u00ab<br \/>\nEigentlich hatte sie sich entschieden, ihn im Fr\u00fchjahr in S\u00fcdfrankreich zu besuchen. Doch ehe sie einen Flug nach Marseille buchen konnte, schrieb er ihr pl\u00f6tzlich aus K\u00f6ln, wieder aus einer Haftanstalt. Er sch\u00e4umte. Die Auslieferung nach Deutschland sei v\u00f6llig illegal. Seine Anw\u00e4lte h\u00e4tten Widerspruch eingelegt. Es k\u00f6nne sich nur um Tage handeln, dann sei er wieder frei und sie k\u00f6nnten sich in die Arme nehmen. Ihre Briefe w\u00fcrden ihm emotionalen Halt geben. Im zweiten Brief aus der K\u00f6lner Vollzugsanstalt flehte er sie an, ihm ein wenig Geld zu leihen, nur 5000 Euro, er m\u00fcsse den Anwalt bezahlen. Sie beschloss, die Sache zu beenden. Aber er hatte ihr die Telefonnummer seines Anwalts in K\u00f6ln geschrieben. Mehr aus Neugier als aus echter Anteilnahme w\u00e4hlte sie schon am n\u00e4chsten Morgen die angegebene Nummer. Der Mann am anderen Ende war freundlich, best\u00e4tigte ihr, dass es um eine Einmalzahlung von 5000 EU gehe, die Herr F. brauche, um gegen die Auslieferung nach Deutschland vorzugehen. Allerdings wich der Anwalt ihrer Frage aus, welches Anklage denn eigentlich gegen Herrn F. vorliege und sagte, als Anwalt d\u00fcrfe er keine Auskunft geben. Das m\u00fcsse sie Herrn F. schon selbst fragen.<br \/>\nH\u00f6chste Zeit auszusteigen, sagte sich Beate. Aber dann siegte doch &#8211; ja was &#8211; ihre Neugier? Ihre emotionale Bed\u00fcrftigkeit? Ihre Sehnsucht nach N\u00e4he? Und da sie gerade eine kleine Erbschaft gemacht hatte, war sie gut bei Kasse und schickte dem Anwalt das Geld auf das angegebene Konto.<br \/>\nWochen vergingen. Johannes Briefe wurden dringlicher. Enthielten auch immer mehr sexuelle Anspielungen, die ihr peinlich waren. Sie solle ihn doch bitte besuchen kommen. Dann w\u00fcrde man weitersehen.<br \/>\nIn den Knast sollte sie fahren? Nach K\u00f6ln? Das ging doch wohl zu weit. Dann fuhr sie doch. Ohne jemandem ein Sterbensw\u00f6rtchen zu sagen, nat\u00fcrlich nicht. Sie wollte sich nicht l\u00e4cherlich machen.<br \/>\nUnd nun stand sie in der Damentoilette in der K\u00f6lner Vollzugsanstalt und hatte Angst. Angst vor der Begegnung mit diesem wildfremden Mann, der ein Krimineller war oder auch nicht, Justizirrt\u00fcmer gab es ja immer wieder. Energisch trat sie wieder auf den Gang hinaus. Ging weiter zum Warteraum. Ein freundlicher Justizbeamter nahm sie in Empfang, sagte, Herr F. warte schon.<br \/>\nUnd dann kam er ihr entgegen: ein gut aussehender \u00e4lterer Herr mit grauen Haaren, einem aufrechten Gang und einem warmen L\u00e4cheln im Gesicht. Mit ausgestreckten H\u00e4nden ging er auf sie zu. Er will mich doch nicht umarmen, dachte sie und wich erschrocken einen Schritt zur\u00fcck. Auch der Beamte sagte freundlich, aber entschieden: \u00bbKein K\u00f6rperkontakt, bitte!\u00ab<br \/>\nTrotzdem war es nicht wie im Fernsehkrimi. Johannes trug keine Str\u00e4flingskleidung, es gab kein Gespr\u00e4ch durch die Luke in einer Trennwand, wie sie sich das vorgestellt hatte. Sie setzten sich an einen Tisch und der Aufsichtsbeamte zog sich diskret ein wenig zur\u00fcck. Allerdings nur so weit, dass er jedes Wort verstehen konnte.<br \/>\n\u00bbWie sch\u00f6n, dass du kommen konntest, Beate\u00ab, sagte Johannes, l\u00e4chelte und zeigte eine Reihe gerader, wei\u00dfer Z\u00e4hne. \u00bbMeine Angelegenheit ist auf dem besten Weg, gel\u00f6st zu werden. Es kann sich nur noch um Tage, h\u00f6chstens um eine Woche handeln.\u00ab Wieso sollte sie dann so dringend nach K\u00f6ln, dachte Beate, sagte aber nichts.<br \/>\n\u00bbUnd danke f\u00fcr das Geld. Du bekommst nat\u00fcrlich alles zur\u00fcck.\u00ab Wieder grinste er offen und fast jungenhaft. \u00bbIch komme zurzeit in Frankreich nicht an mein Geld. Aber es ist genug da. Das musst du mir glauben. Genug f\u00fcr uns beide. F\u00fcr unsere gemeinsame Zukunft.\u00ab<br \/>\nSein ernster Blick, sein gut geschnittenes, markantes Gesicht, seine tiefe, ruhige Stimme, der Mann gefiel ihr, das musste sie zugeben.<br \/>\n\u00bbWorum geht es eigentlich?\u00ab, fragte sie. \u00bbWieso hat man dich festgenommen?\u00ab<br \/>\nMit einem Blick auf den Beamten zuckte Johannes die Schultern.<br \/>\n\u00bbDas kann ich hier nicht sagen. Aber du musst mir glauben, es ist alles ein Irrtum. Ich bin unschuldig, man hat mich reingelegt. Ich habe mit finanziellen Transaktionen nie etwas zu tun gehabt. Und ausliefern durften mich die Franzosen sowieso nicht.\u00ab<br \/>\nVerwirrt verlie\u00df Beate nach einer halben Stunde die Vollzugsanstalt. Sie war genauso schlau wie vorher. Erfahren hatte sie nichts, gar nichts. Der Mann war nicht so sympathisch wie seine Briefe, das nicht, wahrscheinlich hatte sie sich in ihrer Phantasie einen Traummann geschnitzt, aber unsympathisch war er ihr auch nicht. H\u00f6chstens zu alt. Spannend war die Sache allemal. Wer besucht schon seine Briefbekanntschaft im Knast?<br \/>\nWeitere Briefe folgten. Johannes berichtete, dass er sonntags in der Gef\u00e4ngniskirche hin und wieder den Gottesdienst \u00fcbernehme und einen Gespr\u00e4chskreis f\u00fcr Gefangene leite, der gut besucht w\u00fcrde. Damit traf er Beates schwachen Punkt. Pietistisch erzogen und mit tiefem Respekt f\u00fcr alles Theologische war sie beeindruckt. Als sich allerdings der Anwalt wieder meldete und im Auftrag von Herrn F. um weitere 5000 Euro bat, suchte Beate die Nummer des Gef\u00e4ngnisgeistlichen heraus und rief ihn an. Der Mann fiel aus allen Wolken. Ja klar, er kenne Herrn F. gut. Ein charismatischer Mann. Ja, der sei zwar kein Pfarrer, aber theologisch sehr bewandert. Gespr\u00e4chskreise f\u00fcr die Mitgefangenen biete er an, das sei wahr.\u00a0 Aber sie solle ihm um Gottes willen kein Geld mehr leihen. Der Mann sei ein Betr\u00fcger, zugegeben ein charmanter Betr\u00fcger, er, der Pfarrer, m\u00f6ge ihn sogar gut leiden, endlich ein intelligenter Mensch im Vollzug, aber f\u00fcr sie sei es wohl besser, jeden Kontakt abzubrechen.<br \/>\n\u00bbSie sind wirklich \u00c4rztin?\u00ab, fragte er noch und sagte, im Gericht diskutiere man \u00fcber Sicherheitsverwahrung f\u00fcr Herrn F.<br \/>\nBeate stieg die Schamr\u00f6te ins Gesicht. Sicherlich hielt der Geistliche sie f\u00fcr eine ganz dumme Gans.<br \/>\n\u00bbHerr F. hat schon vielen Leuten etwas vorgemacht. Sie sind nicht das erste Opfer. \u00bb<br \/>\nBeate schickte ihren letzten Brief in die K\u00f6lner Vollzugsanstalt. \u00bbJohannes, wer bist du?\u00ab<br \/>\nErstaunlicherweise kam eine Antwort. Er liebe sie. Habe sich sofort in sie verliebt, als sie ihn in K\u00f6ln besucht habe. Er habe von einer gemeinsamen Zukunft getr\u00e4umt.\u00a0 Geld sei kein Problem, sie m\u00fcsse nur auf ihn warten.<br \/>\n\u00bbAber einen Engel mit gebrochenen Fl\u00fcgeln kannst du wohl nicht lieben?\u00ab<br \/>\nEr schickte ihr\u00a0 handgeschriebene Texte mit all seinen Kochrezepten: \u00bbZur Erinnerung!\u00ab Sie warf den Ordner und seine Briefe in den M\u00fcllcontainer.<br \/>\nOb Johannes F. Sicherheitsverwahrung bekam,\u00a0 wollte Beate nicht herausfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie hatte sich lange gescheut, davon zu erz\u00e4hlen, hatte sich zu sehr gesch\u00e4mt. Sie, Beate, eine gestandene Frau Anfang 40, An\u00e4sthesistin, zwei pubertierende T\u00f6chter, allein erziehend. Sie kam ja auch gut klar, war praktisch und kontaktfreudig, hatte einen gro\u00dfen Bekannten- und Freundeskreis. 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